Die potenzierten Heilmittel

Mit dem Begriff "Potenzierung" oder "Dynamisation" ist der simultane Ablauf von zwei Vorgängen gemeint: Verdünnung plus Zufuhr von Energie.

 

Gebräuchliche Verdünnungsverhältnisse sind die

  • D-Potenzen= Verdünnungsverhältnis 1:10 = 1 Teil einer Ursubstanz mit 9 Teilen Wasser/Ethanol Gemisch bzw. Milchzucker
  • C-Potenzen = Verdünnungsverhältnis 1:100
  • Q- oder LM-Potenzen= Verdünnungsverhältnis 1:50 000

Die Zufuhr der Energie erfolgt durch Schüttelschläge per Hand bzw. bei sehr hohen Potenzen durch speziell entwickelten Maschinen, oder bei festen Substanzen während der Verreibung.

 

Es gibt folgende Möglichkeiten für homöopathische Darreichungsformen:

  • Urtinkturen
  • Dilutionen
  • Globuli
  • Tabletten
  • Verreibungen
  • Ampullen
  • weitere Formen wie Salben, Nasen- und Augentropfen, Suppositorien.

Am häufigsten findet man homöopathische Medikamente in flüssiger Form (Dilutionen) oder als Streukügelchen (Globuli) bzw. Tabletten.

 

Sogenannte homöopathische Komplexmittel sind Mischungen aus mehreren homöopathischen Medikamenten und werden meist nach der sogenannnten "bewährten Indikation" eingesetzt, z.B. bei Ohrenschmerzen  - eine Mischung aus Belladonna, Pulsatilla, Apis, Mercurius in D-Potenzen.

 

Der klassische Homöopath arbeitet ausschließlich mit einem homöopathischen Einzelmittel, welches er inividuell nach der Gesamtheit der Symptome ausgesucht hat.

 

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