Die homöopathische Erstanamnese - Ihr erster Besuch in der Praxis:

Die homöopathische Fallaufnahme beansprucht etwas Zeit. So wird Ihr Besuch in der Praxis durchaus zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen.

 

Mittels eines Fragebogens und einer gezielten Fragetechnik versucht der Homöopath den Menschen in seiner Gesamtheit - körperlich, geistig und seelisch  - zu erfassen und möglichst eigentümliche, individuelle Äußerungen (Symptome) des Menschen zu entdecken.

 

Er wird nicht nur nach der Hauptbeschwerde und mögliche Begleitsymptomatik fragen, sondern auch nach sogenannten Allgemeinsymptomen, wie Appetit, Nahrungsmittelverlangen und -abneigungen, nach den Körperfunktonen, wie Stuhlgang, Schweiß, Schlaf, usw. Er notiert sich diverse Empfindlichkeiten und Gemütssymptome. Wichtig dabei sind auch die Modalitäten, d. h. warum und weshalb werden diverse Symptome besser bzw. schlechter?

 

Auch chronische Erkrankungen in der Familie sind von Bedeutung, außerdem Vorbehandlungen, Medikamente, Impfungen.

 

Seelische Erschütterungen in Ihrer Biografie werden notiert, sowie Operationen und Unfälle.

 

Je mehr Eigentümlichkeiten und Besonderheiten in Ihrer Gesamtheit als Mensch gefunden werden, desto lesbarer und klarer wird Ihre Persönlichkeit im Ganzen für den Homöopathen.

 

Das setzt natürlich ein offenes, vertrauensvolles Verhältnis zwischen Therapeut und Patient voraus

 

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