Unterscheidung zwischen akuten und chronischen Erkrankungen

Die akuten Krankheiten der Homöopathie entsprechen gut denjenigen, die wir auch sonst in der klinischen Medizin kennen: Kinderkrankheiten, grippale Infekte oder Traumata. Diese akuten Zustände führen zu einer vorübergehenden gesundheitlichen Beeinträchtigung, der Körper könnte sie, wenn auch mit Verzögerung, in der Regel ohne Hilfe überwinden.

 

Nach der Rekonvaleszenz ist der davon Betroffene aber wieder vollständig gesund. Ist dies nicht der Fall, muss eine latente chronische Krankheit vermutet werden.

 

Bei der chronischen Krankheit erfolgt keine potenzielle Selbstheilung, der Organismus wird mit der Zeit immer kränker. Es besteht also ein lebenslanges, an Schwere zunehmendes Leiden. Es muss also von außen eine Therapie beginnen, um den Menschen der Gesundheit wieder näher zu bringen. Das heißt in der Praxis: man wird nach einem vollständigen Krankenexamen und nach einer Repertorisation eine Mittelwahl treffen, bestehend aus einem Einzelmittel, welche der Symptomengesamtheit des Patienten am Besten entspricht. Patient und Behandler treffen sich in kürzeren, bzw. längeren Zeitabschnitten und gehen die einzelnen Symptome durch, ob sich Veränderungen zeigen. Wobei man einen Heilungsverlauf an bestimmten Kriterien erkennen kann

 

Das wichtigste Kriterium ist wohl der Weg der Krankheit von innen nach außen, von oben nach unten und die Reihenfolge in der das geschieht.

 

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